Das flickr-Thema lässt mich seltsamerweise nicht ganz los, obwohl ich nichtmal aktiver User dort bin. Das Problem ist aber ein größeres.
Gerade das Einknicken eines so großen Players wie flickr vor der deutschen Internet-Rechtsunsicherheit (Stichwort Forenhaftung) stimmt traurig:
Urteile, nach denen Betreiber von interaktiven Websites für Beiträge der Nutzer haften sollen, schaden dem Standort Deutschland sehr – wer möchte schon Web2.0-Anwendungen entwicklen und betreiben, wenn er immer Angst vor kleinkarierten Rechtssprechungen haben muss? Für viele reicht schon die Angst vor Gerichts- und Anwaltskosten.
Gerade die großen wie flickr könnten hier ihre (finanzielle) Macht nutzen. Man braucht gute (teure) Anwälte, um vielleicht etwas günstigere Urteile für die Betreiber und damit Präzendenzfälle zu schaffen.
Nun ja, vielleicht tut es ein anderer….